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Ruhe-EKG

DasRuhe-EKGist eine sehr einfach durchführbare und sehr wertvolle Untersuchungsmethode im Rahmen der Kardiologie.
Besondere Bedeutung findet das EKG im Nachweis eines frischen Herzinfarktes und von Herzrhythmusstörungen.


Durch die Elektrokardiographie können die elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern abgeleitet und als Kurven im Elektrokardiogramm (EKG) dargestellt werden.

Diese elektrischen Impulse werden mit Hilfe von Elektroden (Klebeelektroden) abgeleitet. Die Elektroden werden dazu auf den Armen, Beinen und dem Brustkorb angebracht. Ein EKG-Gerät verstärkt diese Impulse und stellt sie entweder als EKG-Kurve auf einem Bildschirm dar beziehungsweise druckt sie auf einem Papierstreifen aus.

Das Ruhe-EKG
wird durchgeführt bei:

  • Offensichtlichen, bekannten, oder vermuteten Erkrankungen des kardiovaskulären Systems, wie z.B. Koronare Herzerkrankung (KHK) (Erkrankungen der Herzkranzgefäße), Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Hypertonie (Bluthochdruck) mit evtl. einhergehender Herzvergrößerung
  • Zur Therapiekontrolle (insbesondere bei Medikamenten wie beispielsweise trizyklischen Antidepessiva, Neuroleptika, Digoxin, u.a.)
  • Screening von Risiko-Patienten, sensiblen Berufsgruppen (z. B. Busfahrer, Pilot) und präoperativ
  • Herzrhythmusstörungen, z.B. Sinusknoten – Sinustachykardie (> 100 Schläge pro Minute), Sinusbradykardie (< 60 Schläge pro Minute); supraventrikulär – Vorhofflimmern, Vorhofflattern (typisch und atypisch), ventrikulär – Kammerflimmern, Kammerflattern, ventrikuläre Tachykardie
  • AV-Blockierungen, z.B. AV-Block I°, AV-Block II° Typ Mobitz 1 (Wenckebach-Periodik), AV-Block II° Typ Mobitz 2 inkl. variierender Überleitung, AV-Block III
  • Intraventrikuläre Erregungsleitungsstörungen, z. B. Linksschenkelblock (permanent oder intermittierend), Rechtsschenkelblock (permanent oder intermittierend, komplett oder inkomplett)
  • Herzhypertrophie – Zunahme der Herzmuskelmasse und des Herzgewichts, beispielsweise bei Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Myokardinfarkt (Herzinfarkt)
  • Begleiterkrankungen, z.B. Chronische Lungenerkrankungen, akute Pericarditis (Herzbeutelentzündung), Verdacht auf Elektrolytentgleisungen (insbesondere Kalium, Calcium)
  • Schrittmacher-Therapie