Diese Webseite verwendet Cookies. So können wir Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis bieten. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Carboxytherapie: CO2-Injektionen in der medizinischen Ästhetik

 Die Carboxy- oder Quellgastherapie wurde bereits in den 1950er Jahren zur Durchblutungsförderung, Verbesserung der Wundheilung und zur lokalen Schmerzbehandlung eingesetzt. Seit 1995 findet die Carboxytherapie auch in der medizinischen Ästhetik Anwendung.

Studien weisen die Effektivität bei verschiedenen Indikationen, wie der Cellulite, lokalen Fettansammlungen oder der Hautalterung nach.

Die Injektion von Carboxygas in und unter die Haut führt zu einer Verbesserung der Mikrozirkulation und damit der Durchblutung.

Dies ermöglicht

·      eine Verbesserung der Hautelastizität, -dichte und des Kollagengehaltes

·      eine Verringerung von Hautfältchen

·      einen lokalen Fettabbau

 

Im Laufe des Lebens ändert sich das Aussehen grundlegend.

Knochen, Fett, Muskeln, Bindegewebe und Haut altern.

Am Gesicht sieht man diese Veränderungen zuerst:

Die Stirn weist Falten auf, die Augenbrauen senken sich, es entstehen Tränensäcke und Schlupflider. Die schöne Wangenwölbung schwindet, das Gewebe sackt nach unten ab.

Im Bereich der Mundumgebung kommt es zur Ausbildung von Nasolabial- und Mundwinkelfalten, die Lippen werden dünner und Fältchen um den Mund beeinträchtigen das Aussehen.

 

Gesicht:

Ab Ende 30 beginnt die altersbedingte Absenkung des Mittelgesichtes. Es entwickeln sich „Hängebäckchen“, die dafür sorgen, dass die jugendliche Kontur der Unterkieferlinie verloren geht.

Diese „Hängebäckchen“ sind eine hervorragende Indikation für die medizinische Gaseinspritzung, auch Gas-Contouring genannt.

Nach wenigen Behandlungen werden die Konturen verschlankt und gestrafft, einem leichten Doppelkinn wird entgegengewirkt.

Als Nebenwirkung ist ein kurzer ziehender Schmerz an den Zahnwurzeln des Unterkiefers zu verzeichnen.

Auch dunkle Augenringe und Tränensäcke durch Hautelastose lassen sich gut mit Carboxytherapie behandeln. Die Haut wirkt verjüngt, verdickt und gestrafft.

 

Narben und Striae

Die Optik verbessert sich, vor allem in Kombination mit Mesotherapie.

Bei der Behandlung tritt ein typischer, harmloser und reversibler „Popcorn“-Effekt auf (Wärmegefühl, Hautrötung, Aufquellen des Gewebes).

 

Cellulite und Fettpolster

Cellulite bezeichnet eine diffuse Fettansammlung mit unregelmäßiger Hautoberfläche (Dellenbildung). Fettpolster sind lokale Ansammlungen von Körperfett in definierten Regionen.

Beides kommt sehr häufig in Kombination vor.

Mit der Carboxytherapie lässt sich minimalinvasiv und schonend das Fettvolumen reduzieren und die Bindegewebsstruktur verbessern.

Die Carboxytherapie ist die sanfte Alternative zur nebenwirkungsreichen „Fett-weg-Spritze“.

Empfohlenes Behandlungsschema: Vier bis sechs Sitzungen im Abstand von zwei Wochen.

 

Carboxytherapie in der medizinischen Ästhetik

·      Die Carboxytherapie dient der Hautregeneration und Hautstraffung. Insbesondere „Hängebäckchen“ und „müde Augen“ mit Tränensäcken lassen sich wirkungsvoll verbessern.

·      Sie ergänzt die positiven Effekte der Mesotherapie und kann in der gleichen Behandlungssitzung angewandt werden.

·      Die Behandlung gilt als sicher und effektiv zur Verbesserung der Hautstruktur bei Cellulite und zum Abbau lokaler Fettpölsterchen.

·      Die Gasapplikation ist unschädlich und arm an Nebenwirkungen: lokale Brennschmerzen durch die Gewebedehnung, ein kurzes Druck- und Spannungsgefühl sowie leichte Rötungen und Schwellungen für einige Minuten können auftreten.

·      Die Carboxytherapie ist zur Mehrfachanwendung geeignet.

·      Neben den dermatologisch-ästhetischen Behandlungsindikationen wird die Quellgasbehandlung auch bei Schmerzen des Bewegungsapparates, Migräne, Tinnitus und bei schlecht heilenden Wunden eingesetzt.