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Unerkanntes Vorhofflimmern als Auslöser für Schlaganfall und Demenz

Etwa 1 Million Menschen sind in Deutschland von Vorhofflimmern betroffen. Eine weitere Million weiß es gar nicht, weil die Herzrhythmusstörung schwer zu diagnostizieren ist. Denn Vorhofflimmerepisoden treten meist anfallartig, in unregelmäßigen Abständen und nur kurzzeitig auf. Der Verlauf ist dazu oft völlig symptomlos.

Was ist Vorhofflimmern?
Vorhofflimmern ist die häufigste und gefährlichste Herzrhythmusstörung. Dabei kommt es zum unvollständigen Zusammenziehen (Zittern) der Muskelfasern im Herzvorhof. Die Fließgeschwindigkeit des Blutes verringert sich, was zu einer erhöhten Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln führt. Lösen sich diese, werden sie meist ins Gehirn gespült und verstopfen dort Gefäße: Ein Schlaganfall entsteht. Die Diagnose des Vorhofflimmerns ist insbesondere in der Anfangsphase schwierig. Oft treten keinerlei Symptome auf und wenn es doch welche gibt, sind es meist solche, die auch mit vielen anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden können. Eine Zeitbombe angesichts der möglichen Folgen:

» Schlaganfall
Als Schlaganfall bezeichnet man den plötzlich auftretenden Funktionsverlust von Teilen des Gehirns. Dieser wird fast immer durch eine Unterbrechung der Blutversorgung ausgelöst, die zu einem Sauerstoffmangel im Gehirn führt. Grund ist meist ein Verschluss mit einem Blutgerinnsel oder das Reißen eines Blutgefäßes. Hierzulande ereignen sich jährlich 200 000 Schlaganfälle - davon allein 50 000 durch Vorhofflimmern verursacht.

» Vaskuläre Demenz
Vaskuläre Demenz bezeichnet die fortschreitende Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit. Diese Form der Demenz wird vor allem von Vorhofflimmern verursacht: Mikroskopisch kleine Blutgerinnsel verstopfen oder verengen Blutgefäßchen im Gehirn und mangels Durchblutung sterben Nervenzellen ab - die Demenz schreitet fort

Unabhängig vom Alter erhöhen folgende Faktoren das Risiko für Vorhofflimmern:

  • Bluthochdruck
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Diabetes mellitus
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Herzinsuffizienz
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Leistungssport

Trifft mindestens einer dieser Risikofaktoren auf Sie zu? Dann sollten Sie unbedingt einen SRA-Check-Up in Betracht ziehen.

Reduzieren Sie Ihr Schlaganfallrisiko durch frühes Erkennen von Herzrhythmusstörungen mit dem SRAdoc-Verfahren.  Es handelt sich dabei um ein neues mathematisches Analyseverfahren, welches das Risiko für Vorhofflimmern berechnet auch ohne das Vorhandensein von Flimmerepisoden. 

Für die SRAdoc-Untersuchung werden die Daten einer einstündigen EKG-Aufzeichnung benötigt. 

Der SRA-Check-Up kostet 60 Euro

  • Privatversicherungen erstatten die Kosten
  • Erste gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten der Untersuchung im Rahmen ihrer Präventionsprogramme zur Vermeidung von Schlaganfällen. 
  • Übernimmt Ihre Kasse nicht die Kosten für die Untersuchung, können Sie SRAdoc als Selbstzahlerleistung in Anspruch nehmen.
     

Wussten Sie, dass...

  • Vorhofflimmern der gefährlichste einzelne Risikofaktor für Schlaganfall und vaskuläre Demenz ist?
  • 25-30% aller Schlaganfälle auf Vorhofflimmern zurückzuführen sind?
  • einige zehntausend Schlaganfälle allein in Deutschland zu verhindern wären, wenn man Vorhofflimmern rechtzeitig erkennen würde?
  • selbst kurze Episoden von Vorhofflimmern die Bildung von Blutgerinnseln zur Folge haben können?
  • Herzrhythmusstörungen auch ein Hinweis auf ein Herzinfarktrisiko sein können?